Hauptursache Bewegungsmangel
Früher waren Menschen mehr in Bewegung. Hilfsmittels wie das Auto gab es nicht. Bei der meist körperlichen Arbeit wurde die Muskulatur permanent gefordert – aber auch gestärkt.
Heute sind die Arbeitsbedigungen erleichtert. In vielen Berufen braucht man kaum Muskelkräfte, die meisten Arbeiten können im Sitzen verrichtet werden. Dazu sitzen wir im Auto, in der Bahn und zu Hause. Die körperliche, tägliche Bewegung geht vielfach auf unter 1 km pro Tag zurück.
Sitzen – insbesondere falsches Sitzen - bedeutet Schwerstarbeit für die Wirbelsäule und die Muskulatur, denn die menschliche Muskulatur ist nicht dafür ausgelegt, dauerhaft statische Arbeit im Sinne einer „Haltearbeit“ zu verrichten.
Findet aufgrund mangelnder Bewegung kein regelmäßiger Ausgleich statt wird ein Teil der Muskulatur permanent überlastet und damit überreizt. Andere Muskelpartien dagegen werden nicht mehr beansprucht und verkümmern nach und nach.
Die Über- oder Unterforderungen des Muskel-Skelett-Systems führen zu dauerhaften Veränderungen unserer Körperhaltung.
Rückenschmerzen – als Symptom dieser Entwicklung – sind auf Dauer die unausweichliche Folge.
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