Propriozeption - Die Propriozeptoren - wichtige Sensoren zur Steuerung der Körperhaltung

Die Propriozeptoren

Die Propriozeptoren fungieren hier als eine Art Überwachungssystem welches gewährleistet, dass die Muskulatur, Sehne und Gelenke sich in dem Zustand befindet, den das zentrale Nervensystem vorgegeben hat. Außerdem geben die Propriozeptoren Rückmeldung über mögliche Abweichungen. Zwischen den Propriozeptoren und dem zentralen Nervensystem findet also ein ständiger Abgleich von IST-Zustand und SOLL-Zustand statt. Kommt es zu Abweichungen durch neue Reize aus der Umwelt, so ermöglichen die Propriozeptoren eine sehr schnelle reflexartige Reaktion der Muskulatur und des Bewegungsapparats um den gewünschten Zustand wieder herzustellen. So wird beispielsweise gewährleistet, dass sich unsere Körper gegen die Schwerkraft aufrichtet und permanent das Gleichgewicht hält. Bei einer gesunden Körperhaltung befindet sich der Körper in einem labilen Gleichgewicht. Es findet eine ständige ausgeglichene Anspannung und Entspannung der Haltemuskulatur statt. Permanente Auslenkungen aus diesem Gleichgewichtszustand – beispielsweise durch dauerhafte Fehlhaltungen – werden mit der Zeit als (neuer) IST-Zustand der Haltung akzeptiert. Dies führt zu chronischen Fehlhaltungen.
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Volkskrankheit Rückenschmerzen und Rückenprobleme

und Rückenprobleme Hauptursache für die neue Zivilisationskrankheit sind Bewegungsmangel und eine schlechte Haltung durch vieles Sitzen und einseitige körperliche Tätigkeiten. Der Körper versucht die Fehlhaltung zu kompensieren. Auf Dauer führt dies zu Überlastungen der Wirbelsäule und des Muskelsystems, zu Haltungsschäden und Erkrankungen des Bewegungsapparates.
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Die vabene Methode basiert auf wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnissen und langjährigem Erfahrungs- und Anwendungswissen namhafter Mediziner, insbesondere von Prof. Dr. René-Jaques Bourdiol (Neurologe aus Frankreich) und Dr. Giuseppe Bortolin (Facharzt für Chirurgie in Italien).


Die vabene Methode - über das körpereigene Reflexsystem der Propriozeption

Die vabene Methode ist ein schrittweises Vorgehen, um die Ursachen der körperstatischen Fehlhaltung festzustellen und diese über das körpereigene Reflexsystem der Propriozeption nachhaltig, dauerhaft und wirkungsvoll zu korrigieren.
Das auslösen körpereigener Reflexe am Muskel an dem der Prozeptor liegt, die sogenannte Propriozeption, bewirkt Muskelspannungen im gesamten Körper sehr gezielt zu veränderen und somit funktionelle Fehlhaltungen korrigiert.
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Propriozeption - Proprioceptive Nervenbahnen

Die entsprechenden motorischen Regionen werden durch Reizung sensibler Körperregionen in Bereitschaft gehalten. Um mit zweckmässigen Bewegungen zu reagieren wird der Körper leichter in die Lage versetzt.
Von Knochen ausgehende Proprioceptive Fasern, Herz und Darm ziehen zunächst zum Hypothalamus. Sie werden dort gekoppelt und direkt in den Dienst der Regulation der Körperfunktionen gestellt mit den Impulsen des hormonalen Systems .

Die Physiologie der Propriozeption

In erster Linie sind Oberflächen- und Tiefensensibilität an der Propriozeption beteiligt. Die Propriozeptoren und Interozeptoren sind die Organellen welche propriozeptive Reize vermitteln. Zum Beispiel Mechanorezeptoren, sensible Endorgane die auf Zustand und Zustandsänderungen des Bewegungs- und Halteapparats ansprechen, Zustand und Zustandsänderungen des eigenen Körpers signalisieren aber auch um andere Rezeptoren.

Die vabene Methode



Die vabene Methode ist ein schrittweises Vorgehen, um die Ursachen der körperstatischen Fehlhaltung festzustellen und diese über das körpereigene Reflexsystem der Propriozeption nachhaltig, dauerhaft und wirkungsvoll zu korrigieren.

Die Untersuchung dauert zwischen 30 – 50 Minuten.

1. Eingangsgespräch

Das Eingangsgespräch
Am Anfang einer Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch, inklusive einer Schmerzbefragung. Es gibt erste Hinweise auf mögliche Ursachen für körperstatisch bedingte Beschwerden.
 
2. Sicht & Haltungsbefund
Hierbei werden optisch auffällige Haltungsveränderungen festgestellt, die eventuell Ursachen für Beschwerden darstellen.
 
3. Vermessung der Wirbelsäule & Statikanalyse
Die Vermessung hat zum Ziel das Krümmungsverhalten der Wirbelsäule zu analysieren. Abweichungen von Normwerten gehen oft mit charakteristischen Veränderungen der Muskelspannung einher.

Man unterscheidet grundsätzlich in zwei verschiedene Haltungstypen, zum einen den HYPERTONEN und zum anderen den HYPOTONEN Haltungstyp.

hypotone Körperhaltung
hypertone Körperhaltung
optimale Körperhaltung
 
4. Untersuchung von Schulter & Becken
Ziel ist es, mögliche Verdrehungen und Verschiebungen der Körperachse als Ursache von Disbalancen und muskulären Verspannungen ausfindig zu machen
 
5. Palpation der Haltemuskulatur
Die Palpation der Haltemuskulatur ist ein ganz wesentliches Untersuchungskriterium, denn in Zusammenhang mit der Körperstatik spielen festzustellende Muskelspannungen und –verspannungen eine wesentliche Rolle.

So wird der Körper auf mögliche muskuläre Verspannungen, insbesondere Versteifungen des großen Komplexus, des Trapezmuskels, des langen Rückenmuskels, der Wadenmuskulatur und der Fußsohlen-(Faszie) hin untersucht.